Geheimtipp: Lebensraum Stadt


Von kühlenden Bäumen und heissem Beton
Ein Stadtrundgang von StattLand in Zusammenarbeit mit Läbigi Stadt

Wo Asphalt Hitze speichert und Dächer blühen, wie Bäume kühlen, vielfältige Lebensräume entstehen und Balkone zu kleinen Inseln werden und warum Entsiegelung ein Gewinn für Mensch und Natur ist. Zwischen Sulgenau, Aare und Gaskessel zeigt sich: Natur und Stadt gehören zusammen.

Schauen, Riechen, Hören und Schmecken: Wir entdecken Bern von seiner grünen Seite! Auf diesem Stadtrundgang tauchen wir ein in die Welt der urbanen Biodiversität. Wir erfahren, wie sich die Stadt an den Klimawandel anpasst, lernen nachhaltige Lösungen mitten im Alltag kennen und gehen der Frage nach, wie eine lebenswerte Stadt für Menschen, Tiere und Pflanzen aussehen kann. Ein Rundgang für alle Sinne.

Der wunderbar abwechslungs-, erlebnis-, bilder- und einsichtsreiche Rundgang wird an verschiedenen Daten öffentlich durchgeführt und ist auch für private Gruppen buchbar.

Zu den Daten: stattland.ch/agenda
Zum Rundgang: stattland.ch/unterwegs
Hintergrundinfos zum Thema: stattland.ch/lebensraum-stadt



Hitzeinseln: Dran bleiben lohnt sich

2023 hat der Anwohnerverein IG Wankdorf im Rahmen der Veranstaltungsreihe Stadt als Garten eine Begehung sowie eine Quartierbefragung organisiert.

2024 wurde dann mit Unterstützung des Kompetenzzentrums öffentlicher Raum (KORA) ein Teil des asphaltierten Strassenbelags temporär mit Pflanzenkübeln begrünt, begleitet von einem partizipativen Rahmenprogramm.

Die Resultate wurden der Stadt übermittelt. Entstanden ist daraus ein vielversprechendes Projekt für eine dauerhafte Teil-Entsiegelung der im Sommer sehr heissen Strassenfläche von rund 500 Quadratmetern. Die Planung ist inzwischen erfreulich weit fortgeschritten. 

Wir wünschen weiterhin viel Gelingen & Nachahmung.

Fotos: Katharina Stärk


Weiterführende links:
igwankdorf.ch  > unsere Erfolge und > unsere Anliegen

bern.ch/kora > Eingabe von temporären Begrünungen und Bespielungen im öffentlichen Raum in der Stadt Bern. Auch die Eingabe von Entsiegelungen unter 15 Quadratmetern kann beim Kompetenzzentrum für öffentlichen Raum beantragt werden.

> Tipps der Stadt Bern für die Entsiegelung von Kleinstflächen auf privatem Grund

Aus unscheinbar wird wild

Herbst-Spaziergang 2025

Ein Stück Rasenfläche in eine Wildblumenwiese verwandeln?
Eine Anleitung in Form eines Spaziergangs.

Begleitet durch Nik Indermühle von Stadtgrün Bern und Chantal Wyssmüller, Quartierverein Kursaal und Bibliothekarin spazierten wir am 5. September 2025 vom Museumsquartier durch die Altstadt ins Kursaalquartier und verwandelten gemeinsam eine Rasenfläche an der Schänzlihalde in eine Wildblumenwiese. So erfuhren wir spielerisch, wie wir Kleinstflächen umgestalten und warum lokales Pflanzgut wichtig ist für die Vernetzung der Biodiversität. Gerne senden wir dir die Anleitung zu, die auf dem Spaziergang entstanden ist.
Mail an info@entsiegeln.art

Team:
Nik Indermühle, Fachstelle Natur und Ökologie, Stadtgrün Bern / bern.ch/wildwechsel
Chantal Wyssmüller, Quartierverein Kursaal
Petra Jänichen und Duscha Padrutt, entsiegeln.art

Ganz grossen Dank an:
> Die fröhliche Gärtnerin (Schauspiel: Petra Jänichen)
> Für Saatgut und Wiesenziegel an den wunderbaren Stiftsgarten
> Wildstauden-Setzlinge von öko Maurer
> Saatgut von Naturschutzlösungen (Fromentalwiese West)
> Fabrizia von der Leihbar für den Wildkräuter-Tee-Apéro
> Nik Indermühle, Sebastian Eggenberger und Luis Bärtschi, Fachstelle Natur und Ökologie, Stadtgrün Bern für die fachliche Unterstützung

Hier gehts zu zur Entsiegelung im 2024


Ganz herzlichen Dank auch nochmals an :
> Tiefbauamt/KORA
> railtour / Sträucherei Münsingen / Bächtelen-Stiftung / Pro Natura Jugendgruppe
> Kirche Bern Nord
> Quartierkommission DIALOG Nordquartier / Quartierarbeit Bern Nord